10. Oktober 2016

Zweiter European Phoniatrics EUHA Hearing Award in Bilbao verliehen

Zusammenarbeit von Phoniatern und Hörakustiker stärken

UEP-Award 2016(EUHA/Mainz, 10. Oktober 2016) Im Rahmen des 28th Congress of the Union of the European Phoniatricians (UEP) wurde am 1. Oktober 2016 der zweite European Phoniatrics EUHA Hearing Award verliehen. Die Europäische Union der Hörgeräteakustiker e. V. (EUHA) setzt mit dieser Auszeichnung ein Zeichen für besondere Forschungsarbeiten und demonstriert damit die traditionell gute Zusammenarbeit mit der Union der Europäischen Phoniater (Union of the European Phoniatricians, UEP). Zweck der Zusammenarbeit ist es, Wissen auszutauschen über das, was der Partner in der patientenorientierten und arbeitsteiligen Betreuung der Patienten zu leisten vermag, und voneinander zu lernen. Besondere Gewichtung liegt dabei auf der Pädakustik, Diagnostik, Prophylaxe und Rehabilitation.

Die Phoniatrie als eigenes medizinisches Fachgebiet befasst sich mit Stimm-, Sprach- und Schluckstörungen. Die UEP ist eine Vereinigung von Medizinern, die im Bereich Phoniatrie und Hörtraining arbeiten. Innerhalb der UEP werden Expertenwissen, klinische Erfahrungen und wissenschaftliche Inhalte zu diesen Themen ausgetauscht.

Die Europäische Union der Hörgeräteakustiker e. V. setzt sich seit mehr als 55 Jahren für eine qualifizierte Fort- und Weiterbildung von Hörakustikern ein.

EUHA-Präsident Martin Blecker überreichte die Auszeichnung und betonte: „Wir arbeiten koordiniert zum Wohle des Patienten. Sie als Phoniater übernehmen die medizinische Diagnosestellung und Behandlung, wir als Hörakustiker die apparative Versorgung zusammen mit dem gesamten Dienstleistungspaket um Mensch und Technik.“

Der erste Preis ging an Annegret Leuner vom Helios Klinikum Bad Saarow. Ihre Arbeit trägt den Titel: „Adult cochlear implant users are able to discriminate basic tonal features in musical patterns: Evidence from event-related potentials”.

Den zweiten Preis erlangte Peter Matulat, Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie, Universitätsklinikum Münster, für seine Forschungen zu „Two-way radio modem data transfer for newborn hearing screening devices”.

Der dritte Preis wurde überreicht an Sevtap Akbulut, Hacettepe University, Lütfü-Kirdar Kartal Egitim ve Arastirma Hastanesi, School of Medicine, Otolaryngology-Head and Neck Surgery. Der Studientitel der ausgezeichneten Arbeit lautet: „Efficacy of continuous positive airway pressure on middle ear atelectasis: A double-blind placebo-controlled clinical trial”.

Der European Phoniatric EUHA Hearing Award wurde erstmals im Jahr 2014 in Moskau verliehen. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.


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Foto: 28th Congress of the UEP/ 22nd congress of the SOMEF/ Enrique Moreno Esquibel


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