8. April 2019

Tag gegen Lärm am 24. April 2019:TGL Plakat 2019

Lärmberufe, an die keiner denkt

(EUHA/Mainz 08. April 2019) Schreiner, Schlosser, Waldarbeiter, Straßenbauer – da denkt wohl jeder sofort an kreischende Sägen, durchdringende Hammerschläge und dumpfe Kompressoren. Dann ist der nächste Gedanke nicht weit: Menschen in diesen Berufen müssen unbedingt Gehörschutz tragen. Der Tag gegen Lärm am 24. April 2019 soll daran erinnern, wie schädlich Lärm für die Gesundheit sein kann.

Lärm wirkt sich fast immer negativ auf die Gesundheit aus. Vor allem kann er das Gehör dauerhaft schädigen, und für alle, die in Lärmberufen arbeiten, ist Gehörschutz oberstes Gebot. Kreissäge, Bohrhammer und Kompressoren erreichen Lautstärken von 100 bis 120 Dezibel. Ohne Gehörschutz wäre das viel zu viel für die Ohren, denn ab 85 Dezibel wirkt Lärm bereits schädigend auf das Gehör. Selbst im Haushalt treten Krachmacher in diesem kritischen Bereich auf: Der Smoothiemaker in der Küche oder der Laubbläser im Garten können bis zu 90 Dezibel laut sein. Dabei kommt es immer auch darauf an, wie lange man das Geräusch erträgt. Wenn der Smoothie in zwei Minuten gemixt ist – noch kein Problem fürs Ohr. Zwei oder drei Stunden Laubblasen ist da schon etwas anderes: Hier sollte man unbedingt Gehörschutz tragen!

Doch Lärm ist nicht nur ohrenbetäubend, sondern auch nervenraubend. Wer als Erzieher, Lehrer, Musiker in Orchester und Band, als Mitarbeiter im Großraumbüro arbeitet, kann ein Lied davon singen. Nicht immer droht hier eine Schädigung des Gehörs, wohl aber nervliche Belastung, Stress, Konzen­trationsstörungen durch laute Hintergrundgeräusche. Auch hier kann Gehörschutz helfen!

Die wenigsten Menschen in diesen Berufen tragen Gehörschutz, denn sie müssen ja beispielsweise als Erzieher noch die Kinder verstehen oder als Musiker den Klang wahrnehmen. Was viele nicht wissen: Für solche Situationen gibt es spezielle Gehörschutzstöpsel, die all das können. Hörakustiker beraten hier ausführlich und fertigen den Gehörschutz individuell an, sodass er sich perfekt in jedes Ohr schmiegt. Je nach Bedarf kann er ausgewählte Filter in den Gehörschutz einbauen, die Sprache immer noch „durchlassen“ oder Musik zwar leiser, aber unverfälscht klingen lassen. Beate Gromke, die Präsidentin der Europäischen Union der Hörakustiker e. V.: „Beim Hörakustiker kann sich jeder kostenlos beraten lassen, der von Geräuschen genervt ist. Ob schnarchender Ehepartner, Fluglärm oder beruflicher Lärm – es gibt für jeden eine genau passende Lösung.“

Solch individuell angepasster Gehörschutz verbessert die Lebensqualität und schützt die Gesundheit, sodass sich die Anschaffung lohnt. Und besonders wichtig: Der beste Gehörschutz nutzt nichts – man muss ihn auch tragen!

 

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Sabine Stübe-Kirchhof
Neubrunnenstraße 3
55116 Mainz

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