13. Juli 2017

Positive Branchen-Prognose – Dank qualifizierter Ausbildung!

Arbeitstisch Showroom - Foto: EUHA/Foto Rechtnitz(EUHA/Mainz, 13. Juli 2017) Laut einer Studie, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beauftragt wurde, ist die Hörakustikbranche für die Zukunft gut aufgestellt. Grundlage dafür ist unter anderem die gute Ausbildung in der Bundesrepublik.

In der im April 2017 publizierten Studie des Instituts für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH (IEGUS) wurde die Entwicklung der Angebotsstruktur, der Beschäftigung sowie des Fachkräftebedarfs im nichtärztlichen Bereich der Gesundheitswirtschaft untersucht. Dort heißt es: „Unter anderem zeigen die Datenquellen nahezu eine Verdopplung der Betriebszahlen im Hörakustikerhandwerk zwischen den Jahren 2000 und 2015.“ Die Anzahl der beschäftigten Hörakustiker ist um 32 Prozent gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden entspricht im Hörakustikerhandwerk dem Wachstum der Branche. Insgesamt ist zwischen den Jahren 2000 und 2015 ein Anstieg der Anzahl der Auszubildenden um 120 Prozent zu verzeichnen. Martin Blecker, Präsident der Europäischen Union der Hörakustiker e. V., dazu: „Eine qualifizierte Ausbildung sichert die Zukunft der Branche. Das Heranführen einer ausreichenden Zahl von jungen Menschen an fundiertes Wissen macht den Beruf des Hörakustikers zukunftsfähig. Die verschiedenen Möglichkeiten von der Ausbildung bis zum Masterstudium sind interessante Stufen der Karriereleiter.“

Das Gesundheitshandwerk Hörakustik ist ein Wirtschaftsbereich, der im Hinblick auf den demografischen Wandel zunehmend qualifizierte Fachkräfte benötigt. Für die Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs ist es daher besonders wichtig, dass eine ausreichende Anzahl von Ausbildungsabsolventen nachkommt, die später in den Betrieben arbeiten. In der Studie heißt es weiterhin: „Insgesamt deuten diese Zahlen darauf hin, dass das Hörakustikerhandwerk bezüglich eines zukünftigen erhöhten Fachkräftebedarfs angesichts der heutigen Ausbildungssituation gut aufgestellt [ist].“ Die Übernahme von ausgebildeten Fachkräften ist damit garantiert.

Quelle: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Studien/entwicklung-angebotsstruktur-beschaeftigung-fachkraeftebedarf-im-nichtaerztlichen-bereich-der-gesundheitswirtschaft.html; Kurzfassung, S. 11f


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Foto: EUHA/Foto Rechtnitz


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