56. Internationaler Hörgeräteakustiker-Kongress 2011

Eine runde Sache
Presse-Events bringen Produktinnovationen und Akustikerleistungen zusammen

„Moderne Hörsysteme allein helfen nicht“, betonte Martin Blecker vor über 40 Journalisten am ersten Kongresstag in Nürnberg. „Denn erst der Hörgeräteakustiker haucht dem Gerät Leben ein, bringt es dazu, sein Leistungspotential für besseres Hören zu entfalten.“

Dies hervorzuheben ist wichtig, da die öffentliche Wahrnehmung beim Thema Versorgung Schwerhöriger sich schnell auf die Produkte und deren Innovationen fixiert. Dies ist aber nur die eine Seite der Medaille.


Messeführung: Aussteller präsentieren vier Innovationen

Während der Messeführung präsentierten vier Aussteller ihre diesjährigen Produktinnovationen:

  • Ein staubdichtes, besonders robustes und vor allem wasserdichtes Hörsystem.
  • Ein Schnurlos-Telefon, das sich direkt und in Echtzeit mit Hörsystemen verbindet – und von Schwerhörigen wie Normalhörenden genutzt werden kann.
  • Im-Ohr-Geräte, die individuell fertigbar sind sowie Veredelungen von Hinter-dem-Ohr-Systemen in Form kunstvoller Dekore.
  • Ein Hörsystem speziell für Erstnutzer, das insbesondere beim Design und beim Sofort-Effekt hinsichtlich besseren Hörens punktet.

Showroom: 13 Highlights und 3 Erlebnis-Stationen

Im Showroom präsentierten sich die 13 Produkthighlights 2011 in einer effektvollen, exklusiv für Medienvertreter arrangierten Ausstellung.

Erstmals gab es hier auch drei Erlebnisstationen: Harald Bonsel, stellvertretender EUHA-Vorsitzender, erläuterte das Thema Sprachverstehen im Störschall und ließ die Anwesenden mittels der SNR (signal-to-noise ratio)-Messung hörend erleben, wie schwierig dies für Normalhörende und erst recht für Schwerhörige ist. „Als Akustiker muss man die größtmögliche Annäherung des SNR-Abstandes des Schwerhörigen an den von Normalhörenden erreichen“, so Bonsel.

Am „Klangfinder“ demonstrierten die Akustiker Albert Moll, Jan-Hinnerk Matthies und Sandra Venanzi den Klang von Musik und das Sprachverstehen im Störschall mittels dreier voreingestellter Hörgerätetypen. Hörend konnten die Pressevertreter die Unterschiede direkt erleben – sie waren frappierend.

Am „Otoplastik-Workflow“ informierte EUHA-Vorstandsmitglied Wolfgang Luber über die Ohrabformung und Otoplastiken für Hörsysteme, Gehörschutz und Ohrhörer – inklusive Live-Demonstration einer Ohrabformung. Und: Die Teilnehmer konnten eine Abformung ihrer Ohren anfertigen lassen, um später ihre Otoplastik für einen Gehörschutz oder einen iPod-Ohrhörer zugeschickt zu bekommen – „ein tolles Give-Away“, befanden die Pressevertreter.

So gerieten die Events für die Medien zu einer runden Sache, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie die beiden Seiten der Medaille – Produktinnovationen und Anpassleistungen der Akustiker – zusammenbrachten.

Wir danken für die freundliche Unterstützung der Erlebnisstationen im Showroom den Firmen Acousticon, Egger, Klangspektrum.


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